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Tradition schafft Vertrauen

Oktober 20th, 2009

Beruf-VersicherungEine 125-jährige Firmengeschichte muss im angemessenen Rahmen gefeiert werden. Im Falle der Nürnberger Versicherung wurde das Germanische Nationalmuseum Nürnberg als passender Ort gefunden – schließlich ist das Museum mit der Stadt Nürnberg so fest verbunden wir der Versicherer selbst. Das traditionsreiche Unternehmen wurde mit dem Slogan “Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg” bekannt und setzte immer wieder Neuerungen um, die deutschlandweit viele Nachahmer fanden. Die Sofort-Regulierung in der Kfz-Versicherung, die fondsgebundene Lebensversicherung und Assistance-Leistungen, mit denen die Kunden zum Beispiel bei Problemen auf Reisen unterstützt werden, zählen zu diesen Entwicklungen. Weiter lesen »

Briefpapier aus Saftkartons

Dezember 4th, 2008

Gelbe TonneWer leere Saft- und Milchkartons über die Gelbe Tonne entsorgt, leistet aktiv einen Beitrag zum Klimaschutz. Denn Getränkekartons lassen sich vollständig recyceln. Dadurch werden natürliche Rohstoffe geschont, Abfälle vermieden und CO2-Emissionen verringert. Weiter lesen »

Autoversicherung – Jetzt ist Zeit zum Wechseln!

November 7th, 2008

Es gibt viele Autoversicherungsvergleiche die helfen kostenlos, dein besten Tarif zu finden – ganz gleich, ob Sie sich für eine Autoversicherung, eine Riester-Rente, eine private Krankenversicherung interessieren.



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Verzicht auf Erbschaftssteuer gefordert

Mai 2nd, 2008

Eine Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein von der Bundesregierung einen Verzicht auf die Erbschaftssteuer. Nach Ansicht der Vollversammlung der Kammer gefährde der derzeit vorliegende Entwurf für eine neue Erbschafts- und Schenkungssteuer die Existenz vor allem von Familienunternehmen.
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Von den guten Ideen anderer profitieren: “impulse” erstellte Franchise-Ranking

Januar 14th, 2007

(djd/pt). Viele Menschen träumen von der Selbstständigkeit, doch es fehlt oft die zündende Idee für den erfolgreichen Schritt zum eigenen Unternehmen. Dabei muss das Rad nicht unbedingt neu erfunden werden – sondern man kann aufs Franchising zurückgreifen. Lizenznehmer übernehmen Unternehmenskonzepte von Franchise-Gebern und profitieren von deren günstigen Einkaufsbedingungen, gemeinsamem Marketing und Vertrieb. Man muss nicht bei Null anfangen – ein großer Vorteil! Weiter lesen »

Zum neunten Mal in Folge Assekurata-Bestnote für HUK-COBURG und HUK-COBURG-Allgemeine

Januar 14th, 2007

(djd/pt). Die Kölner Rating-Agentur Assekurata sieht die HUK-COBURG-Allgemeine für den heftigen Preiskampf in der Autoversicherung mit Hilfe von neuen Produktlinien „sehr gut positioniert“. Bei der HUK-COBURG rechnen die Analysten mit einer „marktüberdurchschnittlichen Erfolgsent-wicklung“. Dies sind die Kernaussagen eines Folgeratings, bei dem die HUK-COBURG und die HUK-COBURG-Allgemeine bereits zum neunten Mal in Folge mit der höchsten Bewertung A++ („exzellent“) von den Versicherungsanalysten ausgezeichnet wurde.

Damit erfüllen beide Unternehmen nach Ansicht der Agentur die Qualitätsanforderungen der Versicherungsnehmer exzellent. Assekurata beurteilt die Versicherungsgesellschaften nach unterschiedlichen Teilqualitäten.

Sicherheit
Wie in den vorangegangenen Ratings bewertete Assekurata auch in den neuen Berichten die Sicherheitslage sowohl bei der HUK-COBURG als auch bei der HUK-COBURG-Allgemeinen mit „exzellent“. Bei den beiden untersuchten Gesellschaften hob Assekurata unter anderem die „hohe Sicherheitsmittelausstattung“ sowie eine „außergewöhnlich gute Schadenreserveausstattung, vor allem in der Kraftfahrthaftpflichtversicherung“ hervor. Darüber hinaus bescheinigten die Kölner beiden Gesellschaften eine „erhebliche Überdeckung der Kapitalanforderung“.

Kundenorientierung
Auch die „exzellente Kundenorientierung“ hebt Assekurata erneut besonders hervor. Eine von Assekurata durchgeführte Kundenbefragung habe ein sehr hohes Zufriedenheitsniveau ergeben. Dies zeige sich vor allem in der hohen „Wiederabschlussbereitschaft“. 96 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Versicherung nochmals bei der HUK-COBURG abschließen würden. Bei der HUK-COBURG-Allgemeinen waren dies ebenfalls herausragende 91 Prozent der Befragten. Gleichfalls unverändert hoch ist nach wie vor die Kundenzufriedenheit im Bereich der Schadenregulierung. Beide Unternehmen böten „ausgezeichnete Hilfeleistungen im Schadenfall“, so Assekurata. Das Kundenurteil im Preis-Leistungs-Verhältnis verbesserte sich bei der HUK-COBURG von gut auf exzellent, und bei der HUK-COBURG-Allgemeinen von gut auf sehr gut.

Erfolg
Die untersuchte Teilqualität „Erfolg im Markt“ bewertete die Agentur bei beiden Unternehmen mit „exzellent“. Ausschlaggebend für den „versicherungstechnischen Erfolg“ seien die niedrigen Betriebskostenquoten, so Assekurata weiter.

Wachstum/Attraktivität im Markt
Auch in der letzten untersuchten „Teilqualität“ im Assekurata-Rating, das Wachstum oder die Attraktivität im Markt, bewertete die Agentur bei beiden Unternehmen mit „exzellent“. Beide würden, so Assekurata, durch ihr gutes Markenimage, ihre unterdurchschnittlichen Stornoquoten sowie die neuen Produktlinien „für den Kunden sehr attraktiv“ sein.

[tags]Storno, Versicherung, Marke, Markt, Schaden, Erfolg, Unternehmen, Produkt[/tags]

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt auch beim Ferienjob

Mai 30th, 2006

Schutz beim Ferienjob durch die gesetzliche Unfallversicherung
Endlich Ferien! Keine Schule, keine Uni! Faulenzen, ausschlafen, verreisen! Für viele Schüler und Studierende bedeuten aber gerade die Ferien auch Arbeit. Sie nutzen die freie Zeit, um Geld zu verdienen und erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln. Aber was ist, wenn beim Ferienjob ein Unfall passiert? Die Spitzenverbände der gesetzlichen Unfallversicherung weisen zum Ferienbeginn darauf hin: Schüler und Studierende sind – wie alle Arbeitnehmer – während eines Ferienjobs oder Praktikums bei Unfällen gesetzlich versichert.

Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz ist für die Versicherten beitragsfrei. Die Kosten trägt allein der Arbeitgeber. Dessen Unfallversicherungsträger ist auch für die Ferienjobber oder Praktikanten zuständig. Die Personalabteilung kann darüber Auskunft geben, welcher Unfallversicherungsträger das im Einzelnen ist.

Der Versicherungsschutz ist unabhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses oder der Höhe des Entgelts. Unbezahlte Praktika sind genauso versichert wie Mini- oder Midi-Jobs. Dabei beginnt der Versicherungsschutz am ersten Arbeitstag und bezieht sich auch auf den Weg zur Arbeitsstelle und zurück nach Hause.

Bei einem Arbeits- oder Wegeunfall übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung Heilbehandlung, Rehabilitation und Lohnersatzleitungen. Beim Arztbesuch muss dann keine Krankenversicherungskarte vorgelegt werden und die Praxisgebühr von zehn Euro entfällt. Bei dauerhaft eingeschränkter Erwerbsfähigkeit zahlen die Unfallversicherungsträger eine Rente, bei Pflegebedürftigkeit gewähren sie auch Pflegeleistungen.

Nicht versichert über die deutsche gesetzliche Unfallversicherung ist, wer einen Ferienjob oder ein Praktikum im Ausland annimmt. Das gilt in der Regel auch dann, wenn es sich bei dem Arbeitgeber um ein deutsches Unternehmen handelt. Betroffene sollten sich deshalb schon vor der Abreise über die Absicherung gegen Arbeitsunfälle im Gastland informieren.

Übrigens: Schüler und Studierende sind auch in der Schule oder Universität und auf dem Weg dorthin bei Unfällen gesetzlich versichert. Dort sind sie über die Schüler-Unfallversicherung abgesichert, die im Zuständigkeitsbereich der regional organisierten Unfallkassen und Gemeindeunfallversicherungsverbände liegt.

Externe Webtipps: Guarani bietet künftig für alle Ausreisewillige Informationen rund um das Auswandern und Länderinfos.

Deutsche Regierung will bei Sozialhilfeempfängern sparen!

Mai 11th, 2006

Die Deutsche Bundesregierung will mit strengeren Kontrollen bei Beziehern von Arbeitslosengeld II (Alg II) Kosten in Milliardenhöhe einsparen. Der 96-seitige Entwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung
der Grundsicherung für Arbeitsuchende sieht unter anderem schärfere Vor-Ort-Prüfungen der tatsächlichen Lebensverhältnisse von Alg-II-Empfängern und einen leichteren Informationsaustausch der Behörden etwa über Konten und Depots, auch im Ausland, vor.
Die Koalitionsfraktionen bringen den Gesetzentwurf heute in den Bundestag ein. Im Anschluss an die erste Lesung im Plenum kommt der Ausschuss für Arbeit und Soziales am Abend zu einer Sitzung zusammen, um eine öffentliche Anhörung zu dem Entwurf zu beschließen.
Die Korrekturen der Hartz-IV-Reform, mit der die Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt worden war, sollen am 1. August in Kraft treten und Bund und Kommunen in diesem Jahr rund 500 Millionen Euro an Einsparungen bringen.
Die Regierung erhofft sich dem Entwurf zufolge für die Jahre 2007 und 2008 ein Entlastung der öffentlichen Haushalte von jeweils 1,48 Milliarden Euro und im Jahr 2009 von 1,38 Milliarden Euro.
Laut Bundesregierung bezogen Ende 2005 rund 4,96 Millionen erwerbsfähige Hilfebedürftige Alg II. Insgesamt hätten 6,74 Millionen Personen in 3,73 Millionen so genannten Bedarfsgemeinschaften im Dezember 2005 Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitslose gehabt.
Im Einzelnen sieht der Entwurf vor, dass zusammen wohnende Personen künftig nachweisen müssen, dass sie nicht in einer eheähnlichen Beziehung leben, um unabhängig voneinander Leistungen zu beziehen. Ansonsten sollen sie als Bedarfsgemeinschaft behandelt werden, was zu geringeren Leistungen führen kann.
Auch gleichgeschlechtliche Partner, die nicht nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz eingetragen sind, werden künftig generell als Bedarfsgemeinschaften eingestuft. Wer Leistungen neu beantragt, soll durch umgehende Angebote von Arbeit oder Qualifizierung auf seine Arbeitswilligkeit hin überprüft werden.
Im Entwurf werden Außendienste der Arbeitsagenturen und Kommunen gesetzlich vorgeschrieben. Diese sollen bei Verdacht auf Leistungsmissbrauch die Angaben der Hilfeempfänger überprüfen. Für Telefonbefragungen soll die datenschutzrechtliche Basis klargestellt werden.
Wer innerhalb eines Jahres zwei Mal eine Stelle oder Qualifizierung ausschlägt, dem soll das Alg II um bis zu 60 Prozent gekürzt werden.
Zugleich ist in dem Gesetzentwurf vorgesehen, dass Langzeitarbeitslose künftig 250 statt 200 Euro pro Lebensjahr (höchstens 16.250 Euro) für die Altersvorsorge zurücklegen dürfen, ohne dass Leistungen gekürzt werden.
Im Gegenzug wird der Freibetrag für sonstiges Vermögen wie Sparguthaben von 200 auf 150 Euro (höchstens 9.750 Euro) gekürzt. Dies gilt auch für den Vermögensfreibetrag für Kinder von Alg-II-Beziehern.
BAföG-Empfänger können unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss zu ihren Wohnkosten erhalten. Geklärt wird in dem Entwurf, dass die Babyerstausstattung von Alg-II-Empfängern als einmalige Leistung übernommen werden kann, zu der auch ein Kinderwagen gehört.

Deutschland Inlandsprodukts im 1. Quartal 2006

Mai 11th, 2006

Wirtschaft Deutschland – Nach der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Schnellmeldung lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 1. Quartal 2006 preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,4 % höher als im Schlussquartal 2005. Damit setzt sich die Konjunkturerholung fort. Im Vorjahresvergleich stieg das BIP sogar um 2,9 %. Hierin kommt auch ein stark positiver Kalendereffekt zum Ausdruck, der durch die späten Osterfeiertage verursacht wurde. Bereinigt um diesen Effekt ergibt sich im Vorjahresvergleich ein Anstieg von 1,4 %.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts zeigen, dass der Einstieg ins Jahr 2006 gut gelungen ist. Die konjunkturelle Erholung gewinnt an Breite. Die Situation am Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf. Die deutliche Verbesserung der Stimmung in der Wirtschaft wird mehr und mehr durch Fakten belegt.

Wie die Bundesregierung in ihrer Frühjahresprognose angenommen hat, kamen die Wachstumsimpulse im ersten Quartal vor allem aus der Binnenwirtschaft. Die lang erwartete Belebung der Inlandsnachfrage scheint zunehmend in Gang zu kommen. Insbesondere dürften sich die Ausrüstungsinvestitionen weiter verstärkt haben. Die überaus lebhafte Exportentwicklung dürfte ebenfalls die Aufwärtstendenz gestützt haben. Dem stand allerdings eine nahezu ebenso kräftige Importbelebung gegenüber, die im Zusammenhang mit der Stärkung der Nachfrage im Inland zu sehen ist. Die Lage am Arbeitsmarkt hat sich zu Jahresbeginn stabilisiert. Die Zahl der Erwerbstätigen ging im 1. Quartal 2006 nur noch wenig zurück.

Der gute Einstieg in das Jahr 2006 bestätigt die Frühjahresprojektion der Bundesregierung, der für das gesamte Jahr ein Anstieg des realen BIP von gut 1,5 Prozent (gerechnet 1,6 Prozent) zugrunde liegt.

Arbeitsmarkt macht Mittel- und Osteuropa attraktiv

Mai 11th, 2006

Deutsche Unternehmen sind mit dem Erfolg ihres wirtschaftlichen Engagements in Mittel- und Osteuropa überwiegend zufrieden. Das ergibt eine aktuelle Umfrage von 12 Auslandshandelskammern (AHKS) und Delegiertenbüros, die Dirk Wölfer, Leiter der AHK Ungarn, heute auf der AHK/DIHK-Wirtschaftskonferenz “Mittelosteuropa – Chancen ohne Grenzen” vorgestellt hat. Befragt wurden rund 1.000 deutsche Unternehmen. in 14 Ländern der Region. Danach wird die konjunkturelle Situation insgesamt als günstig beurteilt, und die eigene Geschäftslage ist nach Meinung der Befragten sogar noch besser als die allgemeine Konjunktur. Zwei Drittel der Unternehmen rechnen damit, dass die Geschäfte 2006 noch besser laufen werden als zuletzt. Darin spiegelt sich vor allem wider, dass mit den umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre in den Ländern der Region moderne und wettbewerbsfähige Unternehmen entstanden sind, die überdurchschnittlich erfolgreich operieren.

Die Region Mittel- und Osteuropa (MOE) ist heute einer der wichtigsten Wachstumsmärkte. Deutsche Unternehmen sehen diese Region nicht nur als Absatzmarkt, sondern engagieren sich unmittelbar vor Ort. Über 10.000 Unternehmen mit deutscher Beteiligung gibt es bereits in diesen Ländern. Insgesamt haben deutsche Unternehmen bis heute rund 50 Milliarden Euro in den Ländern der Region investiert, vom kleinen Vertriebsbüro bis zum hochmodernen Automobilwerk.

Die in diesem Jahr erstmals einheitlich durchgeführte AHK-Umfrage zeigt trotz vieler regionaler Unterschiede, dass die Unternehmen prinzipiell mit dem Investitionsklima zufrieden sind: Im Durchschnitt aller Länder berichten rund vier von fünf Unternehmen, dass sie ihre Investition auch heute wieder im selben Land durchführen würden.

Die Umfrage belegt aber auch: Die Attraktivität eines Investitions­standortes wird von einer Vielzahl von Bewertungskriterien bestimmt – sowohl hinsichtlich der Motivation für eine Investitionsentscheidung als auch in Bezug auf die Zufriedenheit mit der aktuellen Situation. In allen Ländern zeigt sich, dass die Investitionsmotive die Punkte Rechtssicherheit und die Qualität des Arbeitskräfteangebotes betreffen (Produktivität, Leistungsbereitschaft, Qualifikation). Fast ebenso wichtig sind Steuerbelastung, Steuersystem und -verwaltung sowie die Arbeitskosten. Weniger ausschlaggebend sind hingegen der Zugang zu öffentlichen Fördermitteln oder die Verfügbarkeit lokaler Zulieferer – die Unternehmen bauen vor allem auf das eigene Potenzial.

Bei der Bewertung der tatsächlichen Situation zeigen die Umfrage­ergebnisse, dass zumindest in Bezug auf den Arbeitsmarkt in der Mehrzahl der Länder die Erwartungen weitgehend erfüllt werden: Qualifikation, Motivation, Kosten und Produktivität der Arbeitskräfte erhielten durchweg gute Noten und bekräftigen damit einen der wichtigsten Standortvorteile der Region. Bei der Steuerbelastung zeigen sich hingegen gravierende Wahrnehmungsunterschiede: In Estland und in der Slowakei vergeben die Unternehmen Bestnoten, während in Ungarn und in mehreren Balkanländern das Thema Steuern zu den am heftigsten kritisierten gehört. Am negativen Ende der Zufriedenheitsskala rangiert in fast allen Ländern die Administration: Korruption, Bürokratie und mangelnde Transparenz belasten die Investoren erheblich und trüben damit das insgesamt positive Bild.

Alles in allem sind die Unternehmer in Estland am zufriedensten mit den Standortbedingungen. Aber auch die Slowakei, Lettland sowie Rumänien und Slowenien schneiden gut ab, Tschechien folgt auf dem sechsten Rang. Weniger zufrieden sind Unternehmer in Mazedonien, Bulgarien und Bosnien. Aber auch im einstigen Investoren-Vorzeigeland Ungarn sowie in Polen sehen die Manager mittlerweile erheblichen Handlungs­bedarf, um die Attraktivität des Standortes zu sichern.

Die Beurteilung der Investitionsstandorte ändert sich, wenn nicht nur die Investoren vor Ort urteilen: Von außen betrachtet bewerten die Manager Tschechien als den attraktivsten Standort, noch vor der Slowakei, Estland und Slowenien. Diese Benotung gründet sich offensichtlich weniger auf eigene praktische Erfahrungen, sondern vor allem auf die von Wirtschaftsexperten, Medien oder Politikern vermittelten In­formationen über die einzelnen Länder. Unternehmen, die den Schritt ins Ausland planen, sind also in jedem Fall gut beraten, sich sachkundige Unterstützung vor Ort zu holen – z.B. bei den Auslandshandelskammern.